Zyklonentstauber


Ein Zyklonentstauber trennt Luft von festen und flüssigen Partikel aufgrund ihrer unterschiedlichen Trägheitseigenschaften.

Er arbeitet verschleißfrei ohne auszutauschende Elemente. Er ist empfehlenswert bei eher großen Partikeln und bei hoher Partikelbeladung. Wenn genügend hohe Druckdifferenzen zur Verfügung stehen, können aber auch Partikel von wenigen µm Durchmesser sicher abgeschieden werden.

Die Partikel werden in einen Sammelbehälter geleitet, der periodisch geleert werden kann. Abrüttelvorrichtungen o.ä. werden systembedingt nicht benötigt.

Im Gegensatz zu Filtermatten oder -vliesen wird die Funktion nicht durch lösemittelhaltige oder zähflüssige Abscheidungen beeinträchtigt (wichtig z.B. beim Kondensatmanagement.

Von Bedeutung für die Wirksamkeit sind neben der Geometrie:

  • Geschwindigkeit
  • Spezifische Massen von Partikeln und Fluid
  • Partikelgrößen
Eine Simulation hilft nicht nur bei der Auslegung. Per Simulationsrechnung können auch die Bahnen einzelner Partikel verfolgt werden.

Damit lassen sich kritische Zonen gezielt verändern, um z.B. Abrieb zu vermeiden, das Wiederaustragen bereits abgeschiedener Partikel verhindern etc.


Stromfäden der Luft durch einen Zyklon. Die Luft verläßt den Zyklon nach mehreren Umläufen durch den Auslaß in der Mitte. Nur wenige Stromfäden reichen bis in den Sammelbehälter. u = 50 m/sec.




Die Bahnen von Staubpartikeln (Ø 10 µm) im Zyklon. Strömungsparameter wie links. Die Partikel sammeln sich in Strähnen und bleiben im Behälter unten gefangen. Die Abscheidung erfolgt mit hoher Trennschärfe bis herunter zu einem typischen Partikeldurchmesser.