Vakuumzyklon


Abrasive Partikel (Stäube) aus dem Rezipienten schädigen die Funktionsflächen schnell und nachhaltig.

Flüssige Bestandteile gelangen als Tröpfchen ins Prozessgas. Sie verändern die Eigenschaften des Öls (z.B. Viskosität und Dampfdruck). Bei trockenlaufenden Pumpen beeinträchtigen sie z.B. durch Verklebung von Gleitflächen oder Ventilen die Funktion und erhöhen den Verschleiß.

Der Vakuumzyklon hält als kontinuierlich arbeitendes System auch bei hoher Staubbelastung Stäube und Tropfen von Ihrer Vakuumpumpe fern.

Die abgeschiedenen Partikel fallen in Sammelgl äser. Diese können visuell kontrolliert werden. Der Austausch eines vollen Sammelbehälters erfordert nur wenige Sekunden. Der Inhalt eines Sammelhälters kann bei teuren Materialien wie z.B. Edelmetallen direkt wieder verwendet werden oder andernfalls auch direkt zusammen mit dem Behälter entsorgt werden.

Durch eine verstellbare Einlaufblende kann der Zyklon auch nachträglich an veränderte Betriebsbedingungen angepaßt werden.


Technische Daten:

Typenbezeichnung 34G01761
Abmessungen B x T x H 359 x 373 x 672 mm³
Masse ca. 27 kg
Anschlüsse Kleinflansch DN 50 DIN 28403
Kapazität ca. 150 m³/h bei 3000 Pa Druckverlust (bei Betriebsdruck 1013 mbar)
Abscheiderate Zyklon ca. 5 µm feste Partikel, ca. 2,5 µm flüssige Partikel bei Nenn-Arbeitsbedingnungen. Höhere Durchflußraten erhöhen die Abscheideleistung.
Gesamt-Abscheideleistung abhängig vom Feinfilter; Standardausführung Filterklasse F 5 nach DIN EN 779. Lieferbare Filterklassen bis H 13.
Klassifikation Standard-Feinfilter F 5
Kapazität Sammelbehälter 2 x 700 ml (Standard, höhere Kapazitäten auf Anfrage)
Max. Fördermitteltemperatur Dauernd: 180°C (max. 250°C, abhängig vom verwendeten Filtereinsatz).
Kurzzeitig: max. 750°C
Max. Umgebungstemperatur 50°C
Medienberührte Oberflächen Edelstahl 1.4301
Silikon - Hochtemperaturqualität